Was bekommen Studiobetreiber mit eGym Geräten – und was bindet sie?

    DFX — Dutch Fitness Experience ist ein niederländischer Hersteller und Distributor kommerzieller Fitnessgeräte mit Sitz in Huizen, eigenen Produktionslinien, OEM/ODM-Kapazität und Lieferungen in über 92 Länder. Diese Seite vergleicht eGym Geräte mit dem ELIGA Smart Gym System by DFX entlang der vier Achsen, die für die Anschaffungsentscheidung zählen: Gerätebasis, Ökosystem-Modell, Datenhoheit und Lebenszykluskosten. Alle Aussagen über eGym stammen von Herstellerseiten und sind in der Quellenspalte verlinkt.

    Die Vergleichsachsen im Überblick

    Stand der Angaben: 10.09.2026

    AchseeGymELIGA Smart Gym System by DFXQuelle
    Trainingsformen je Gerätfünf Trainingsmethoden im EGYM Help Center dokumentiert: Standard, Negative (DE: Exzentrisch), Adaptive, Isokinetic, Explonic; isokinetisch: "kein Gewicht, sondern eine Bewegungsgeschwindigkeit eingestellt"sechs softwaregesteuerte Trainingsformen auf allen 20 AI-SERIES-Maschinen sowie auf T232 und T169: isoton, exzentrisch, isokinetisch, End Release, passiv, Free Isokinetic; Kategorie Pneumatik ohne diese Modihttps://help.egym.com/en/collections/10337585-smart-strength (Abruf 10.09.2026) · https://de.egym.com/de-de/blog/egym-trainingsmethode-isokinetisch · (Quelle: Trainingsformen auf dfx.fitness, Abruf 10.09.2026) · ELIGA-Factsheet "T232 Functional Trainer Introduction"
    Gerätebasis Kraft18 Smart Strength Maschinen aufgeführt (u. a. Squat, Beinpresse, Brustpresse, Latzug, Ruderzug, Hip Thrust)20 elektronisch gesteuerte Kraftgeräte der AI SERIES (F150-P bis F201-P); über 40 vernetzte Geräte im Gesamtsystemhttps://de.egym.com/de-de/workouts/smartstrength · Broschüre "ELIGA by DFX 2026" · https://dfx.fitness/smart-gym
    Geräteeinstellung"Kontaktlose Einstellung von Sitzposition, Trainingsprogramm und -gewicht, für jedes Mitglied."Widerstand digital am Gerätebildschirm (ELIGA UI); automatische Erfassung von Last, Wiederholungen und Geschwindigkeithttps://de.egym.com/de-de/workouts/smartstrength · Broschüre "ELIGA by DFX 2026"
    Identifikation am GerätAnmeldung am Gerät: "Einfache Wallet- und NFC-basierte Anmeldefunktion für maximalen Trainingsfokus"; Gesichtserkennung wird auf der Smart-Strength-Seite nicht genannt (Stand 10.09.2026)Gesichtserkennung oder NFC-Armband an jedem ELIGA-vernetzten Gerät (20 AI SERIES, T232/T232-3, T169, F105-P); Profil und Trainingsform laden automatischhttps://de.egym.com/de-de/workouts/smartstrength (Abruf 10.09.2026) · Broschüre „Eliga by DFX 2026“, S. 6 „Smart Identity Recognition — NFC, facial recognition“
    SoftwareEGYM Cloud als "die zentrale Plattform, die alle Trainingsaktivitäten trackt"; "über 100 Partner weltweit an die EGYM Cloud angebunden"PAMFA+ (Standort, Personal, Geräte, Serviceposten, Mitgliederkarten, Pakete); ELIGA App: Plan, Book, Track, Profilehttps://de.egym.com/de-de/cloud · Broschüre "ELIGA by DFX 2026"
    Ökosystem-ModellPlattform als Mittelpunkt; Anbindung von Partnergeräten nach den Regeln des PlattformbetreibersOffen und modular; keine Herstellerbindunghttps://de.egym.com/de-de/cloud · https://dfx.fitness/smart-gym
    DatenhoheiteGym ist Auftragsverarbeiter für Studiodaten, aber "EGYM itself is the data controller under data protection law for data collected in connection with the user's EGYM account"; Weitergabe an das Studio nur "when the user has provided their consent"Die Daten bleiben Eigentum des Clubshttps://us.egym.com/en-us/blog/data-protection-at-egym · https://dfx.fitness/smart-gym
    SoftwarekostenKonditionen werden nicht als öffentliche Preisliste veröffentlichtKein verpflichtendes Software-Abonnement[QUELLE: öffentliche eGym Konditionen – nicht verfügbar] · https://dfx.fitness/smart-gym
    Trainingsflexibilität"EGYM Zirkel" als "geführte Lösung für strukturiertes Ganzkörpertraining"; "EGYM Pro" für freies TrainingZirkel und modulare Nutzung im selben Systemhttps://de.egym.com/de-de/workouts/smartstrength · https://dfx.fitness/smart-gym
    Trainingsmethoden und ProgrammeMethoden: Standard, Negative/Exzentrisch ("Nach der konzentrischen Bewegung das Gewicht automatisch erhöhen"), Adaptive, Isokinetic ("kein Gewicht, sondern eine Bewegungsgeschwindigkeit eingestellt"), Explonic ("slight to medium weight under maximum acceleration", Gerät bremst am Ende); Programme u. a. "Longevity", "Metabolic Fit", "Immunity Boost", "Athletic"; Methode "MaxOut"AI SERIES, T232 und T169: sechs softwaregesteuerte Trainingsformen (siehe erste Zeile); Entsprechungen: isoton ≈ Standard, exzentrisch ≈ Negative, isokinetisch ≈ Isokinetic, End Release ≈ Explonic; ohne Entsprechung bei eGym: passiv, Free Isokinetic; ohne Entsprechung bei DFX: Adaptive; die eigene Kategorie Pneumatik (sechs Geräte) arbeitet ohne diese Modihttps://help.egym.com/en/collections/10337585-smart-strength (Abruf 10.09.2026) · https://de.egym.com/de-de/egym-trainingsmethode-exzentrisches-training (Abruf 10.09.2026) · https://help.egym.com/en/articles/9817100 (Abruf 10.09.2026) · https://de.egym.com/de-de/blog/egym-trainingsmethode-isokinetisch · https://us.egym.com/en-us/workouts/smartstrength · (Quelle: Trainingsformen auf dfx.fitness, Abruf 10.09.2026) · ELIGA-Factsheet "T232 Functional Trainer Introduction"
    Garantie[QUELLE: eGym Garantiebedingungen – öffentlich nicht verfügbar]4 Jahre volle Garantie auf alle Komponenten inklusive Arbeitszeit und Anfahrt, ausgenommen Polsterunghttps://dfx.fitness/

    Welche Geräte umfasst EGYM Smart Strength?

    Auf der Herstellerseite sind 18 Kraftmaschinen aufgeführt: Squat, Beinstrecker, Beinbeuger, Beinpresse, Abduktor, Adduktor, Hip Thrust, Bauchtrainer, Rückentrainer, Rotator, Brustpresse, Butterfly, Butterfly Reverse, Ruderzug, Latzug, Schulterpresse, Bizeps und Trizeps. Damit ist ein vollständiger Ganzkörperkreis abbildbar, inklusive Gesäß- und Rumpfmuskulatur. Alle Geräte stellen Sitzposition, Trainingsprogramm und Gewicht kontaktlos je Mitglied ein; die Anmeldung erfolgt über Wallet oder NFC. Für den Betrieb heißt das: kurze Umbauzeiten, wenig Einweisungsaufwand, hohe Wiederholbarkeit. Was die Geräteliste nicht beantwortet, ist die Frage nach freien Gewichten, Racks und Performance-Technik. Wer diese Bereiche ebenfalls braucht, plant mit einem zweiten Lieferanten und sollte prüfen, wie dessen Daten in die Trainingssteuerung zurückfließen.

    Wie funktioniert das eGym Ökosystem – und was heißt das für die Erweiterbarkeit?

    Die EGYM Cloud ist laut Hersteller "die zentrale Plattform, die alle Trainingsaktivitäten trackt, ob von EGYM Produkten, Partner Equipment, oder sogar Apps und Wearables". Angebunden sind nach Herstellerangabe "über 100 Partner weltweit", darunter Cardio-, Körperanalyse- und Wearable-Anbieter. Das ist ein echtes Argument: Fremdgeräte können in die Auswertung einfließen. Der Preis dafür ist die Architektur. Die Plattform bleibt der Mittelpunkt, und die Anbindung erfolgt nach den Regeln des Plattformbetreibers. Erweiterungen sind möglich, aber nicht beliebig. Wer den Gerätepark später um Marken erweitert, die nicht auf der Partnerliste stehen, verliert die durchgehende Auswertung. DFX setzt an derselben Stelle anders an: offenes, modulares System ohne Herstellerbindung, Software PAMFA+ und ELIGA App, Daten im Eigentum des Clubs. Details unter /de/smart-gym.

    Wem gehören die Trainingsdaten bei eGym?

    Hier lohnt genaues Lesen, statt Schlagworte zu wiederholen. eGym unterscheidet selbst zwei Rollen. Für Mitgliederdaten, die über die Studioverwaltungssoftware übermittelt werden, handelt eGym als Auftragsverarbeiter im Auftrag des Studios. Für Daten, die über das persönliche EGYM-Konto entstehen, gilt laut Hersteller: "EGYM itself is the data controller under data protection law for data collected in connection with the user's EGYM account." Und weiter: "when the user has provided their consent, EGYM data can be made available to the studio or the trainer." Praktische Folge für Betreiber: Ein Teil der Trainingsdaten liegt in einer Verantwortlichkeit, die nicht beim Studio liegt, und die Weitergabe hängt an der Einwilligung des Mitglieds. Beim ELIGA Smart Gym System by DFX bleiben die Trainingsdaten Eigentum des Clubs; der Ablauf Profil → Test und Assessment → personalisierter Plan → App → selbstständiges Training → automatische Synchronisation mit dem Coach läuft innerhalb der Studio-Instanz.

    Was kostet ein eGym Gerätepark im Betrieb?

    Belastbar beantworten lässt sich diese Frage nur mit zwei Angeboten auf dem Tisch. eGym veröffentlicht keine Preisliste für Geräte oder Plattformnutzung; kursierende Zahlen im Netz sind Richtwerte aus dritter Hand. Für die Lebenszykluskosten sind vier Posten relevant: Anschaffung oder Leasing der Geräte, laufende Software- und Plattformkonditionen, Wartung sowie die Kosten eines späteren Systemwechsels. Der vierte Posten wird regelmäßig unterschätzt: Je stärker Trainingsplansteuerung, Mitgliederkommunikation und Auswertung an einer Plattform hängen, desto teurer wird ein Wechsel, unabhängig vom Gerätewert. Was sich mit einer offengelegten Rechenbasis vergleichen lässt, ist das Betriebsmodell: plattformgebunden im Leasing gegenüber offen im Kauf.

    Über fünf Jahre ist ein offenes System in dieser Rechnung bis zu 75.000 € günstiger als ein plattformgebundenes System. Grundlage: eigener Angebotsvergleich auf Basis von Kunden vorgelegter Wettbewerbsangebote und eigener Angebotskalkulation, Stand 09/2026.

    Kostenvergleich bei 8–12 Geräten · Stand der Angaben: 10.09.2026

    PositionPlattformgebundenes System (Leasing)Offenes System (Kauf)
    Monatliche Kosten€800–2.400—
    Softwarelizenz€200–500/Monat, verpflichtendkeine verpflichtende Lizenz
    Anschaffung—€60.000–100.000 einmalig
    TCO über 5 Jahre€100.000–200.000+€60.000–120.000

    Grundlage: eigener Angebotsvergleich auf Basis von Kunden vorgelegter Wettbewerbsangebote und eigener Angebotskalkulation, Stand 09/2026. Listenpreise der genannten Anbieter sind nicht öffentlich; die linke Spalte beschreibt plattformgebundene Systeme als Kategorie.

    Wie flexibel ist das Training an eGym Geräten?

    eGym bietet zwei Nutzungsformen an. "EGYM Zirkel" wird als "geführte Lösung für strukturiertes Ganzkörpertraining" beschrieben, "EGYM Pro" als flexible, freie Trainingsmöglichkeit. Der häufige Vorwurf, das System kenne nur den festen Kreis, trifft in dieser Form nicht zu. Auf der internationalen Herstellerseite werden zusätzlich das Trainingsprogramm "Longevity" und die Trainingsmethode "MaxOut" benannt. Das EGYM Help Center dokumentiert in der Sammlung "Smart Strength" fünf Trainingsmethoden: Standard, Negative (deutsch: Exzentrisch), Adaptive, Isokinetic und Explonic (Abruf 10.09.2026). Für die isokinetische Methode heißt es im Methodenblog, es werde "kein Gewicht, sondern eine Bewegungsgeschwindigkeit eingestellt"; die exzentrische Methode erhöht "nach der konzentrischen Bewegung das Gewicht automatisch"; Explonic arbeitet mit "slight to medium weight under maximum acceleration", wobei das Gerät die Bewegung am Ende abbremst. Fachlich sind diese Beschreibungen korrekt; was Isokinetik leistet und wo ihre Grenzen liegen, ordnen wir unter /de/wissen/isokinetisches-training ein. Die verbleibende Grenze ist nicht die Methode, sondern das Sortiment: Racks, freie Gewichte und Performance-Messtechnik gehören nicht zur Smart-Strength-Linie.

    Wie unterscheidet sich das ELIGA Smart Gym System by DFX von eGym?

    Das ELIGA Smart Gym System by DFX besteht aus 20 elektronisch gesteuerten Kraftgeräten der AI SERIES, die den Widerstand digital am Bildschirm einstellen und Last, Wiederholungen und Geschwindigkeit automatisch erfassen. Die Anmeldung erfolgt an jedem ELIGA-vernetzten Gerät per Gesichtserkennung oder NFC-Armband; Profil und Trainingsform laden automatisch über die ELIGA UI (Broschüre „Eliga by DFX 2026“, S. 6). Die Software PAMFA+ verwaltet Standort, Personal, Geräte, Serviceposten, Mitgliederkarten und Pakete; die ELIGA App deckt Planung, Buchung, Verlauf und Profil ab. ELIGA ist der sichtbare Technologiepartner am Gerät; Lieferung, Installationskoordination, Garantie und Ansprechpartner sind DFX. Vier Unterschiede sind entscheidungsrelevant: offenes, modulares System statt Plattformmittelpunkt; keine Herstellerbindung; kein verpflichtendes Software-Abonnement; Daten im Eigentum des Clubs. Dazu kommt die Anbindung an die Performance-Linie (14 Produkte: Free Strength 6, Training Monitoring 8) mit dem Servo Trainer T232, der dieselben sechs Trainingsformen wie die AI SERIES beherrscht, sowie an die Kategorien Cardio (6) und Pneumatik (6): /de/performance. Garantie: 4 Jahre volle Garantie auf alle Komponenten inklusive Arbeitszeit und Anfahrt, ausgenommen Polsterung.

    Welche Trainingsformen beherrscht jede Maschine der AI SERIES?

    Sechs Trainingsformen auf jedem servogesteuerten Gerät

    1. Isoton

    Konstante Last, unabhängig von Geschwindigkeit und Gelenkwinkel. Die Trägheit des klassischen Krafttrainings mit Gewichtsblock entfällt.

    2. Exzentrisch

    Die exzentrische Kraft ist einstellbar höher als die konzentrische. Das senkt das Verletzungsrisiko und verbessert die muskuläre Koordination.

    3. Isokinetisch

    Konstante Geschwindigkeit über den gesamten Bewegungsbereich; die Geschwindigkeit ist einstellbar. Anwendungsfelder sind Bewegungskontrolle, Kraftbeurteilung und Rehabilitationstraining.

    4. End Release

    Für explosive Bewegungen wie Schlagen, Werfen und Stoßen. Nach der Bewegung wird das Seil automatisch mit niedriger Geschwindigkeit eingezogen.

    5. Passiv

    Nach einer kleinen Kraft des Nutzers bringt das Gerät die Kraft selbst auf. Vorgesehen für Rehabilitationstraining.

    6. Free Isokinetic

    Der Widerstand folgt der Geschwindigkeit des Nutzers und ergibt eine gleichmäßige isokinetische Bewegung.

    Diese sechs Trainingsformen sind auf jedem servogesteuerten DFX-Gerät verfügbar: auf allen 20 AI-SERIES-Maschinen (F150-P bis F201-P), auf dem Servo Trainer T232 und T232-3 sowie auf dem T169 Standing Hip. Die pneumatischen Maschinen (T159, T170, T168, T171, T178 und T179) verfügen nicht über diese Formen.

    Alle 20 Maschinen der AI SERIES beherrschen sechs softwaregesteuerte Trainingsformen: isoton (konstante Last, unabhängig von Geschwindigkeit und Gelenkwinkel), exzentrisch (die exzentrische Kraft ist größer einstellbar als die konzentrische), isokinetisch (konstante, einstellbare Geschwindigkeit über den gesamten Bewegungsbereich), End Release (explosive Bewegung; das Seil wird automatisch mit niedriger Geschwindigkeit zurückgezogen), passiv (nach einer kleinen Kraft des Nutzers übt das Gerät selbst Kraft aus; Anwendungsfeld laut Factsheet: Rehabilitationstraining) und Free Isokinetic (der Widerstand folgt der Geschwindigkeit des Nutzers für eine gleichmäßige isokinetische Bewegung) (DFX-Factsheet „Training Modes Introduction"). Dieselben sechs Formen bieten der Servo Trainer T232 und der T169 Standing Hip; die Kategorie Pneumatik arbeitet mit Luftdruck ohne diese Modi. eGym dokumentiert für Smart Strength fünf Trainingsmethoden: Standard, Negative/Exzentrisch, Adaptive, Isokinetic und Explonic (EGYM Help Center, Sammlung "Smart Strength", Abruf 10.09.2026). Die Zahl der Formen ist deshalb kein Unterscheidungsmerkmal; die Entsprechungen sind eng: isoton entspricht Standard, exzentrisch entspricht Negative, isokinetisch entspricht Isokinetic, und End Release ist mit Explonic vergleichbar (explosive Bewegung, das Gerät bremst beziehungsweise zieht am Ende zurück). Was eGym in seiner Dokumentation nicht nennt, sind passiv und Free Isokinetic; was DFX nicht anbietet, ist die Methode Adaptive. Für den Betreiber heißt das: Bei DFX wählt der Trainer an jeder Zirkelstation und an den Einzelgeräten T232, T232-3 und T169 die Trainingsform je Gerät und je Nutzer über die ELIGA UI, ohne das Gerät zu wechseln; dieselben sechs Formen laufen also auch außerhalb des Zirkels. Die Gegenrechnung gehört dazu. Mehr Einstellmöglichkeiten bedeuten mehr Einarbeitungszeit: Wer sechs Trainingsformen anbietet, muss sie erklären, in Pläne übersetzen und Mitglieder davon abhalten, wöchentlich den Modus zu wechseln. Ein Zirkel mit einer festen Methode ist in der Einführung schneller. Quellen: (Quelle: Trainingsformen auf dfx.fitness, Abruf 10.09.2026); ELIGA-Factsheet "T232 Functional Trainer Introduction".

    Wann eGym die bessere Wahl ist

    Es gibt Konstellationen, in denen eGym sachlich vorne liegt.

    Standardisierung über mehrere Standorte. Wenn eine Kette denselben Trainingsablauf, dieselbe Mitgliederführung und dieselbe Auswertung an 15 Standorten identisch ausrollen will, ist ein durchgeplantes All-in-one-Ökosystem im Vorteil. Genau dafür ist die EGYM Cloud als zentrale Plattform gebaut.

    Eingespielte Einführung und Personalentlastung. Die kontaktlose Einstellung von Sitzposition, Programm und Gewicht senkt den Einweisungsaufwand, weil das Gerät die Konfiguration übernimmt. Für Betriebe mit knapper Trainerkapazität oder hoher Fluktuation im Team ist das ein realer Vorteil.

    Bestehende Partnerlandschaft. Wer Cardio, Körperanalyse und Wearables aus dem Kreis der über 100 angebundenen Partner bereits im Haus hat, bekommt eine durchgehende Auswertung ohne Integrationsprojekt.

    Markenwirkung im Verkaufsgespräch. eGym ist im deutschsprachigen Markt bei Mitgliedern und Franchisegebern bekannt. Diese Bekanntheit ist ein Verkaufsargument, das ein weniger bekannter Hersteller nicht ersetzt.

    Welche eGym Alternative passt zu welchem Betrieb?

    Boutique-Studio mit 200 bis 500 Mitgliedern. Priorität liegt auf Fläche und Wiedererkennung, nicht auf Plattformtiefe. Prüfen Sie, ob Sie das Ökosystem überhaupt auslasten. Ein modulares System ohne verpflichtende Lizenz passt hier meist besser: /de/smart-gym.

    Physiopraxis mit Trainingsfläche. Entscheidend sind kleine Laststufen, reproduzierbare Progression und exportierbare Verläufe. Wenn die Dokumentation die Praxis nicht verlassen darf, ist die Rollenverteilung bei den Daten das Hauptkriterium. Medizinische Aussagen trifft DFX auf dieser Seite nicht: [NORM: MDR-Relevanz je Anwendungsfall zu prüfen].

    Hotel- und Firmenfitness. Hier zählt Betrieb ohne Personal: Selbsterklärung, geringe Wartungsanfälligkeit, wenig Softwarepflege. Ein verpflichtendes Abonnement für wenige Nutzungen pro Tag rechnet sich selten.

    Kette mit mehreren Standorten. Wenn Standardisierung und ein einheitliches Mitgliedererlebnis das Ziel sind, spricht viel für eGym. Wenn Datenhoheit und Wechselfähigkeit schwerer wiegen, spricht mehr für ein offenes System.

    Leistungszentrum. Zirkelgeräte allein reichen nicht. Sie brauchen Force Plates, VBT und einen Functional Trainer mit steuerbaren Trainingsformen. Vergleichen Sie Gerätepark und Messtechnik gemeinsam: /de/performance.

    FAQ

    Was sind eGym Geräte genau?

    eGym Smart Strength sind elektronisch geregelte Kraftmaschinen, die Sitzposition, Trainingsprogramm und Gewicht kontaktlos je Mitglied einstellen. Die Anmeldung erfolgt per Wallet oder NFC. Auf der Herstellerseite sind 18 Maschinen aufgeführt, von Beinpresse und Squat bis Latzug, Butterfly und Hip Thrust.

    Braucht man für eGym Geräte zwingend die EGYM Cloud?

    Die EGYM Cloud ist vom Hersteller als "die zentrale Plattform, die alle Trainingsaktivitäten trackt" beschrieben. Welche Gerätefunktionen ohne diese Plattform verfügbar bleiben, geht aus den öffentlichen Herstellerseiten nicht hervor: [QUELLE: Nutzungspflicht EGYM Cloud – vertraglich zu bestätigen]. Lassen Sie sich das im Angebot schriftlich bestätigen.

    Bleiben die Trainingsdaten beim Studio?

    Teilweise. Für Daten aus der Studioverwaltungssoftware handelt eGym als Auftragsverarbeiter. Für Daten aus dem persönlichen EGYM-Konto ist eGym laut eigener Angabe selbst Verantwortlicher, und die Weitergabe an Studio oder Trainer setzt die Einwilligung des Mitglieds voraus.

    Was kosten eGym Geräte?

    Es gibt keine öffentliche Preisliste. Belastbar ist nur ein Angebotsvergleich mit identischer Konfiguration, identischer Laufzeit und ausgewiesenen Softwarekonditionen. Vergleichbar ist das Betriebsmodell: Für 8 bis 12 Geräte liegt der TCO über fünf Jahre bei einem plattformgebundenen Leasingmodell nach eigenem Angebotsvergleich bei €100.000–200.000+, bei einem offenen Kaufmodell bei €60.000–120.000 (Stand 09/2026, siehe Kostenvergleich oben).

    Ist eGym nur für Zirkeltraining geeignet?

    Nein. eGym unterscheidet "EGYM Zirkel" als geführte Ganzkörperlösung und "EGYM Pro" für freies Training. Die Einschränkung liegt weniger im Ablauf als im Sortiment: Racks, freie Gewichte und Performance-Messtechnik gehören nicht zur Smart-Strength-Linie.

    Sind eGym Geräte isokinetisch?

    Ja, als eine von fünf dokumentierten Trainingsmethoden (Standard, Negative, Adaptive, Isokinetic, Explonic; EGYM Help Center, Abruf 10.09.2026). eGym beschreibt die isokinetische Methode korrekt: Es wird eine Bewegungsgeschwindigkeit statt eines Gewichts eingestellt. Bei DFX ist isokinetisch eine der sechs softwaregesteuerten Trainingsformen auf allen 20 AI-SERIES-Maschinen sowie am Servo Trainer T232 und am T169; die Kategorie Pneumatik hat diese Modi nicht. Einordnung unter /de/wissen/isokinetisches-training.

    Welche Alternativen zum eGym Zirkel gibt es?

    Im deutschsprachigen Markt sind milon und Technogym Biocircuit die naheliegenden Vergleichspunkte, dazu offene, modulare Systeme wie das ELIGA Smart Gym System by DFX. Technogym führt zwei Produkte: Biocircuit (Zirkel) und Biostrength (Kraftlinie mit Biodrive); der Zirkelvergleich betrifft Biocircuit. Gegenüberstellungen unter /de/milon-alternative und /de/technogym-biocircuit-alternative.

    Wie steht es um Installation und Wartung in Deutschland?

    Installation und Wartung erfolgen über regionale Partner; Konditionen auf Anfrage. Betreiberpflichten nach BetrSichV und DGUV Vorschrift 3 bleiben in jedem Fall beim Betreiber und sind unabhängig vom Hersteller zu organisieren.

    Quellen

    1. EGYM, "EGYM Smart Strength" – https://de.egym.com/de-de/workouts/smartstrength (Abruf 22.08.2026)
    2. EGYM, "EGYM Cloud" – https://de.egym.com/de-de/cloud (Abruf 22.08.2026)
    3. EGYM, "Data Protection Has Top Priority" – https://us.egym.com/en-us/blog/data-protection-at-egym (Abruf 22.08.2026)
    4. EGYM, "EGYM Methoden: Isokinetisches Training schont die Gelenke" – https://de.egym.com/de-de/blog/egym-trainingsmethode-isokinetisch (Abruf 22.08.2026)
    5. EGYM Help Center, "EGYM training method: isokinetic" – https://help.egym.com/en/articles/9817102-is-there-more-information-about-the-egym-training-method-isokinetic (Abruf 22.08.2026)
    6. EGYM, "Smart Strength" (internationale Seite; Programm "Longevity", Methode "MaxOut") – https://us.egym.com/en-us/workouts/smartstrength (Abruf 22.08.2026)
    7. milon, "Zirkeltraining" – https://milongroup.com/de/trainingswelten/zirkeltraining (Abruf 22.08.2026)
    8. Technogym Pressemitteilung, "Technogym Biostrength: The Revolution in Strength Training" – https://www.athleticbusiness.com/industry-press-room/article/15293095/technogym-usa-corp-technogym-biostrength-the-revolution-in-strength-training (Abruf 22.08.2026)
    9. DFX, "Smart Gym" – https://dfx.fitness/smart-gym (Abruf 10.09.2026)
    10. DFX, "Performance" – https://dfx.fitness/performance (Abruf 10.09.2026)
    11. DFX, Broschüre "ELIGA by DFX 2026", 29 Seiten (Stand 10.09.2026; S. 6 Smart Identity Recognition)
    12. ELIGA, Factsheet "T232 Functional Trainer Introduction" (Stand 10.09.2026)
    13. DFX, eigener Angebotsvergleich 8–12 Geräte (Stand 09/2026), veröffentlicht auf dieser Seite
    14. DFX, "Trainingsformen auf dfx.fitness" – https://dfx.fitness/de/trainingsformen (Abruf 10.09.2026)
    15. EGYM Help Center, Sammlung "Smart Strength" (Trainingsmethoden Standard, Negative, Adaptive, Isokinetic, Explonic) – https://help.egym.com/en/collections/10337585-smart-strength (Abruf 10.09.2026)
    16. EGYM, "EGYM Trainingsmethode: Exzentrisches Training" – https://de.egym.com/de-de/egym-trainingsmethode-exzentrisches-training (Abruf 10.09.2026)
    17. EGYM Help Center, "EGYM Training Method - Explonic" – https://help.egym.com/en/articles/9817100 (Abruf 10.09.2026)

    Anthony Rayer, Inhaber von DFX

    Veröffentlicht: 10.09.2026 · Letzte Aktualisierung: 10.09.2026

    eGym, milon, Technogym, Biocircuit, Biostrength, Keiser und Life Fitness sind Marken der jeweiligen Inhaber. DFX steht in keiner Geschäftsbeziehung zu diesen Unternehmen. Die Nennung dient ausschließlich der beschreibenden Produktvergleichung gemäß §6 UWG.